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3D Gaussian Splatting, nativ auf dem Mac. Ohne Cloud, ohne NVIDIA, ohne Kommandozeile.
RadianceKit verwandelt eine Handvoll Fotos oder ein kurzes Video in eine fotorealistische 3D-Szene — vollständig auf dem eigenen Mac gerechnet, mit der Apple-Silicon-GPU. Diese Seite bündelt alles, was Redaktionen und Rezensenten brauchen. Für einen Rezensions-Code oder das vollständige Asset-Paket genügt eine Mail an info@kindler-dev.de.
Downloads
- Überblicks-Broschüre (PDF): Deutsch · English — visueller Ein-Blick-Überblick
- Pressekit (PDF, Deutsch): RadianceKit-PressKit-DE.pdf
- Press kit (PDF, English): RadianceKit-PressKit-EN.pdf
- Bild-Paket (Icon + Screenshots, ZIP): RadianceKit-Press-Images.zip
- Promo-Video: youtu.be/RgFth4T1vuI
- Vollständiges Asset-Paket (inkl. Promo-Video & Beispiel-Szenen): auf Anfrage per Mail.
Auf einen Blick
| Produkt | RadianceKit |
| Was es ist | Native macOS-App für 3D Gaussian Splatting — Training, Betrachtung und Export auf dem Gerät |
| Kategorie | Grafik & Design (Mac App Store) |
| Plattform | macOS 26 (Tahoe) oder neuer, Apple Silicon (M1 oder neuer) |
| Aktuelle Version | 1.8.0 (Juli 2026) |
| Preis | Kostenlos testen (3 Tage), danach einmaliger In-App-Kauf — 8,99 € / US$ 7.99 — kein Abo |
| Sprachen | Bedienoberfläche und Handbuch in 18 Sprachen |
| Export | 6 Dateiformate (PLY, komprimiertes PLY, SOG, SPZ, glTF/GLB, .splat) plus Orbit-Video, Wackelbild und Web-Viewer · Veröffentlichung zu SuperSplat |
| Datenschutz | 100 % lokal — Bilder verlassen den Mac nicht |
| Mac App Store | Laden |
| Entwickler | Björn Kindler (unabhängiger Entwickler, Unterhaching bei München) |
Über RadianceKit
Gaussian Splatting gilt als eine der spannendsten 3D-Rekonstruktions-Techniken der letzten Jahre — bislang aber fast ausschließlich über NVIDIA-GPUs, in der Cloud oder über kryptische Kommandozeilen-Werkzeuge zugänglich. RadianceKit ändert das: Die App trainiert vollständige Gaussian-Splatting-Szenen direkt auf dem Mac, über Apples Metal-GPU-Compute, in einer aufgeräumten nativen Oberfläche. Nutzer ziehen einen Bilderordner oder ein Video hinein, die integrierte Structure-from-Motion-Pipeline rekonstruiert die Kamerapositionen, und das Training läuft mit Live-Vorschau im Viewport. Zwei wissenschaftlich fundierte Trainings-Strategien (Classic und MCMC), validierte Qualitäts-Presets und WYSIWYG-Export in sechs Formate machen das Ergebnis sofort weiterverwendbar — vom Web-Viewer bis zur 3D-Pipeline. Alles bleibt lokal auf dem Gerät.
Was es besonders macht
- Vollständig nativ auf Apple Silicon — Metal-GPU-Compute, kein CUDA, kein Python, kein Docker.
- On-Device — Bilder bleiben auf dem Mac; kein Upload, kein Abo für Rechenzeit.
- Zwei Strategien — Classic (Kerbl et al. 2023) und MCMC (Kheradmand et al. 2024, NeurIPS-Spotlight).
- Validierte Presets — Qualitäts-Stufen und Capture-Class-Presets (Drohne/Luftaufnahme, 360°-Walkaround, Foto/Objekt), abgestimmt über 560+ dokumentierte Experimente.
- Echtzeit-Viewport — Live-Vorschau, plus eigener Renderer mit echtem WYSIWYG zwischen Vorschau und Export.
- Integrierte Pipeline — eingebaute SfM und sechs Export-Formate.
- Nativer 360°-Import — Equirektangular, Stereo-360°, Cubemap, Equi-angular Cubemap, Fisheye 180/200° und Teil-Panoramen, aus den Metadaten erkannt und automatisch in perspektivische Ansichten umgerechnet.
- Die vollständige Kette in einer App — von den Fotos über die Bestimmung der Kamerapositionen bis zum fertigen Splat. Andere Werkzeuge trainieren zwar ebenfalls lokal auf dem Mac, erwarten die Kamerapositionen aber aus einem zweiten Programm.
- Szenen-Editor — fertige Szenen aufräumen, ohne die Datei zu verlassen: Pinselauswahl, Zylinder-Zuschnitt, Bearbeitungs-Ebene, Farbangleich, mehrstufiges Widerrufen.
Neu in Version 1.8.0
- Szenen-Editor: Bereiche per Pinsel auswählen und löschen, wahlweise mit scharfen Kanten, die auch angeschnittene Splats sauber trennen. Zylinder-Zuschnitt für Drohnen- und Rundum-Aufnahmen, verschiebbare Bearbeitungs-Ebene, Farbangleich gegen eine selbst gemalte Referenzfläche, mehrstufiges Widerrufen.
- Deutlich genauere Kamerapositionen: Der App-eigene Löser hat den größten Genauigkeitssprung seit Erscheinen gemacht und richtet auch Aufnahmeserien vollständig aus, an denen er zuvor ausstieg. Das neue Preset „Maximum Quality (Native)" bündelt die aufwendigste Einstellung.
- Veröffentlichen fertiger Szenen zu SuperSplat, Einlesen eigener komprimierter PLY-Dateien.
- Erkennung gedruckter AprilTag-Marker im Bildmaterial.
- Nach dem Arbeitsablauf sortierter Inspektor; nicht verfügbare Einstellungen bleiben sichtbar.
- Ruhigere Darstellung im Viewport.
Einordnung: wo Gaussian Splatting heute steht
Das Verfahren hat den Sprung aus der Forschung in die Praxis geschafft. Framestore setzte 4D-Gaussian-Splatting für die Hologramm-Sequenzen in James Gunns Superman (2025) ein; in der Denkmalpflege dient es dazu, Fundzustände schnell und webtauglich festzuhalten — begutachtete Studien zeigen, dass Aufnahmen mit einem Telefon genügen und die Auslieferung rund vierzigmal leichter ausfällt als bei Laserscans. Wo es auf Millimeter ankommt, ersetzt Gaussian Splatting Photogrammetrie und Laserscanning allerdings nicht. Es ist ein Mittel der Anschauung und Vermittlung, nicht der Vermessung.
Über den Entwickler
RadianceKit ist das Werk von Björn Kindler, einem unabhängigen Software-Entwickler aus Unterhaching bei München. Die App entstand aus mehr als 560 dokumentierten Trainings-Experimenten mit dem Ziel, eine im Forschungsumfeld entstandene Technik für Mac-Nutzer alltagstauglich zu machen — ohne Spezial-Hardware und ohne Kommandozeile. RadianceKit ist eigenfinanziert.
„3D-Grafik fasziniert mich, seit ich als Jugendlicher am C64 mit GigaCAD herumgebaut habe und mich auf dem Amiga von Quicksilver über TurboSilver bis Imagine vorgearbeitet habe. Dieser Faden zieht sich bis heute. Mit Gaussian Splatting gibt es endlich fotorealistisches 3D aus ganz normalen Fotos — aber jeder Weg dorthin führte über NVIDIA-Karten, Cloud-Dienste oder die Kommandozeile. Ich wollte, dass mein Mac das einfach kann: Fotos hineinziehen, ein fotorealistisches 3D-Modell herausbekommen, und nichts verlässt den Rechner. Genau das ist RadianceKit." — Björn Kindler
Pressekontakt
Kindler Dev — Björn Kindler · info@kindler-dev.de · +49 89 62084444
Rezensions-Codes für den vollen Funktionsumfang stellen wir Redaktionen gerne bereit.
Apple, Apple Silicon, Mac, macOS und Metal sind Marken der Apple Inc. Die Nennung erfolgt rein beschreibend; eine Verbindung oder Empfehlung durch Apple besteht nicht.